So cool wie

Lange nichts mehr von Conny Van Ehlsing gesehen, was? Nun ja. Während wir alle fieberhaft darauf warten, dass es mit der Saga um die immer noch jüngste Monsterjägerin der Welt weitergeht, habe ich hier immerhin eine Kleinigkeit für euch, die ich neulich auf der Messe in Düsseldorf gezeichnet habe.

Ich habe mit trotz Problemen großer Begeisterung sowohl Wonder Woman als auch den neuen Spider Man im Kino gesehen und festgestellt, dass sie in vieler Hinsicht das genaue Gegenteil voneinander sind. Beide machen großen Spaß, beide haben einen irgendwie drangepappten Schluss – der bei Spider Man funktioniert um einiges besser -, aber während der eine seine weibliche Hauptfigur mit einer Selbstverständlichkeit und Hingabe in Szene setzt, die einfach nur inspirierend und erfrischend ist, besteht der andere, soweit ich mich erinnern kann, nicht mal den Bechdel-Test. Man kann ihm dabei nicht mal vorwerfen, dass die weiblichen Figuren fast alle blass und alle inkonsequent bleiben – alle Nebenfiguren, bis auf eine kleine Handvoll, müssen bei diesem extrem temporeichen Film mit der Rolle des gelegentlichen Stichwortgebers vorlieb nehmen. Oder eben Stichwortgeberin.

Ich glaube, die große Männerrechtler-Genderdebatte ist bei Wonder Woman diesmal weitgehend ausgeblieben. Zumindest habe ich auf meiner kleinen Twitter-Insel nichts davon mitgekriegt. (Dafür kam sie dann aber, sehr kurz nachdem ich diese Seite gezeichnet hatte, bei Doctor Who auf…) Ich schätze mal, Wonder Woman ist als Heldin etabliert genug? Wie dem auch sei, sogar Gaijin ist von Wonder Woman angetan. Auch wenn er das natürlich nie zugeben würde…

Heute abend gucke ich Valerian. Mal gucken, was das inspiriert…

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